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> **Aufgabe:** Informieren Sie sich über das _Sexagesimalsystem_ der babylonischen Mathematik! Warum verwendete man die 60 als Grundlage?
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> **Merke:** Mit der Darstellung einer Zahl im binären Zahlensystem sinkt die Zahl der Ziffernsymbole gleichzeitig steigt die Zahl der notwendigen Stellen an! Wir brauchen mehr Platz.
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> **Merke:** Mit der Darstellung einer Zahl im binären Zahlensystem sinkt die Zahl der Ziffernsymbole. Gleichzeitig steigt die Zahl der notwendigen Stellen an! Wir brauchen mehr Platz.
Algorithmus zur Umwandlung einer ganzen Zahl z aus dem Dezimalsystem in eine Zahl x zur Basis b:
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Für die Realisierung der Wandlung einer dezimalen Zahl $z$ in eine Zahl x zur Basis b folgt man folgendem Algorithmus:
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```
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i=0
@@ -211,25 +211,19 @@ Der Teiler definiert das avisierte Zahlensystem
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```
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> Eine weitere Möglichkeit eine dezimale in eine binäre Zahl umzuwandeln:
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Für binäre Zahlen kann mit Blick auf die bekannten Zweierpotenzen auch effizienter
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vorgegangen werden:
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> 1. Man schreibe alle Zweierpotenzen, welche kleiner als die Dezimalzahl sind, rückwärts auf (beginne von rechts und schreibe links jeweils den mit 2 multiplizierten Wert).
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2. Nun setzt man von links nach rechts eine 1 unter jede Potenz welche in die dezimale Zahl passt und subtrahiert die Potenz von der Zahl.<br>Wenn die Potenz nicht in die Zahl passt schreibt man eine 0.
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1. Man schreibe alle Zweierpotenzen, welche kleiner als die Dezimalzahl sind, rückwärts auf (beginne von rechts und schreibe links jeweils den mit 2 multiplizierten Wert).
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2. Nun setzt man von links nach rechts eine 1 unter jede Potenz welche in die dezimale Zahl passt und subtrahiert die Potenz von der Zahl.Wenn die Potenz nicht in die Zahl passt schreibt man eine 0.
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3. Dies wird wiederholt bis alle Potenzen belegt sind.
Die Römer nutzten Brüche mit der Basis 12(!). Die Nutzung der 12 lag nahe, weil sich die am häufigsten benötigten Brüche _eine Hälfte_, _ein Drittel_ und _ein Viertel_ durch Vielfache von $1/12$ darstellen lassen. Der römische Name für ein Zwölftel ist Uncia, ein Wort, das später zum Gewichtsmaß _Unze_ wurde. Für Brüche, deren Zähler um 1 kleiner als der Nenner ist, wurde teilweise eine subtraktive Bezeichnung verwendet.
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Die Römer nutzten Brüche mit der Basis 12(!). Die Nutzung der 12 lag nahe, weil sich die am häufigsten benötigten Brüche *eine Hälfte*, _ein Drittel_ und _ein Viertel_ durch Vielfache von $1/12$ darstellen lassen. Der römische Name für ein Zwölftel ist Uncia, ein Wort, das später zum Gewichtsmaß _Unze_ wurde. Für Brüche, deren Zähler um 1 kleiner als der Nenner ist, wurde teilweise eine subtraktive Bezeichnung verwendet.
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Die Darstellung einer gebrochenen Zahl ist in einem $b$-adischen System mit $n$ Vorkomma und $m$ Nachkommastellen definiert mit:
Der Intel 4004 hatte eine Datenbreite von 4 Bit. Er verknüpfte für die Akkumulation von 2 32 Bit Zahlen 4 Einzelkalkulationen und reichte das Carry-Flag entsprechend weiter.
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@@ -427,8 +424,8 @@ Der Intel 4004 hatte eine Datenbreite von 4 Bit. Er verknüpfte für die Akkumul
|| + eindeutige Darstellung der Null als $000...0_2$ | - darstellbarer Zahlenbereich ist asymmetrisch (Zweierkomplement der kleinsten negativen Zahl ist nicht darstellbar!) |
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|||+ Umwandlung von positiver zu negativer Zahl und umgekehrt erfordert die Invertierung aller Bits sowie ein Addierwerk zur Addition von 1 |
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|||- Umwandlung von positiver zu negativer Zahl und umgekehrt erfordert die Invertierung aller Bits sowie ein Addierwerk zur Addition von 1 |
@@ -548,7 +545,7 @@ Die Zweierkomplementdarstellung benötigt, anders als die Einerkomplementdarstel
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| Einerkomplement | + der darstellbare Zahlenbereich ist symmetrisch zu 0 | - Doppelte „0“ - $0000...0_2$ und $1111...1_2$ |
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|| + sehr einfache Umwandlung von positiver zu negativer Zahl und umgekehrt durch Invertierung aller Bits | - Addierwerke sind aufwendiger, da die Summe korrigiert werden muss |
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| Zweierkomplement | + eindeutige Darstellung der Null als $000...0_2$ | - darstellbarer Zahlenbereich ist asymmetrisch (Zweierkomplement der kleinsten negativen Zahl ist nicht darstellbar!) |
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|||+ Umwandlung von positiver zu negativer Zahl und umgekehrt erfordert die Invertierung aller Bits sowie ein Addierwerk zur Addition von 1 |
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|||- Umwandlung von positiver zu negativer Zahl und umgekehrt erfordert die Invertierung aller Bits sowie ein Addierwerk zur Addition von 1 |
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> **Merke:** In aktuellen Rechnern wird ausschließlich das Zweierkomplement verwandt.
@@ -578,10 +575,10 @@ Die Zweierkomplementdarstellung benötigt, anders als die Einerkomplementdarstel
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01001 = 9 10101 = -11
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Bei beliebig großen Registern zur Aufnahme der Komplementdarstellung einer binären Zahl können Addition und Subtraktion ohne Einschränkungen ausgeführt werden. ABER: Mit der Beschränkung kann de
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Bei beliebig großen Registern zur Aufnahme der Komplementdarstellung einer binären Zahl können Addition und Subtraktion ohne Einschränkungen ausgeführt werden. ABER: Mit der Beschränkung kann die
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+ Addition zweier positiver Zahlen kann eine negative Zahl ergeben !
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+ Addition zweier negativer Zahlen kann eine positive Zahle ergeben !
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+ Addition zweier positiver Zahlen eine negative Zahl ergeben !
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+ Addition zweier negativer Zahlen eine positive Zahle ergeben !
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Entsprechend müssen Überschreitungen des Zahlenbereiches erkannt und behandelt werden. Die Bedingungen dafür sind: Gegeben die Operanden $a$ und $b$ und das Ergebnis $s$
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@@ -659,7 +656,7 @@ Die Wahrheitstafel lässt sich mit folgendem Schaltnetz umsetzen:
Die allgemeingültige Addition von $A_i$, $B_i$ und $C_{i–1}$ an den Bitpositionen $i = 1, ... , n–1$ erfordert einen Volladdierer (FA = „Full Adder“), der die Summe $S_i$ und den Übertrag $C_i$ bestimmt:
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